Welche Schriftart eignet sich für Namensschilder?

Veröffentlicht am: 15.09.2018

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Bei der Vielzahl von Schriftarten, die ein Textverarbeitungsprogramm bietet, liegt es nahe, der Kreativität freien Lauf zu lassen. Aber nur wenige Schriften sind für das Beschriften von den Namensschildern sinnvoll.


Sinn von Namensschildern

Das Schild soll Fremde über den Namen seines Gegenüber informieren. Wer dies beachtet, kann eigentlich keinen Fehler machen. Namensschilder sind in erster Linie nützlich und kein Schmuck für die Kleidung des Trägers. Dies gilt natürlich auch für ein Briefkastenschild oder ein Türschild. Beachten Sie die Entfernung, aus der ein normalsichtiger Mensch den Namen erkennen können muss.

Damit ist eindeutig gemeint, dass er die Schrift intuitiv auf einen Blick lesen kann. Niemand möchte sich auf wenige Zentimeter einem Namensschild nähern, nur um sich über den Namen zu informieren. Damit dies gelingt, ist nicht nur die Schriftgröße von Bedeutung. Wichtig sind auch:

- Kontrast zwischen dem Untergrund und der Schrift
- Die druckgrafische Gestaltung
- Die Schriftart

Vorteilhaft und zeitlos ist eine schwarze Schrift auf weißem Grund. Dies mag langweilig erscheinen, hat aber den Vorteil der guten Lesbarkeit. Ein sauberer Druck mit klaren Kanten ist ebenfalls hilfreich.


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Schriften, die Sie meiden sollten

Eine wunderschöne geschwungene "Handschrift" wirkt zwar dekorativ und individuell. Aber genau da liegt das Problem. Der Leser muss sich erst auf das Schriftbild einstellen, und das erschwert es, den Namen auf einen Blick zu erfassen.

Serifen, also Zierabschlüsse an den Buchstaben oder andere Zierelemente sind ebenfalls nicht nützlich beim Erkennen eines Namens. Denken Sie daran, es handelt sich um ein Namensschild und nicht um eine Tortendeko. Zierrat jeder Art lenkt von der Information ab und beeinträchtigt die Lesbarkeit.


Gut lesbare Schriftarten

Die meisten serifenlosen Schriften wie Helvetica, Frutiger, Optima und Futura aber auch die Arial eignen sich optimal, um ein Namensschild zu gestalten. Schauen Sie sich im Internet unter den Stichworten sans serif, serifenlos oder Groteskschriften um. Sie werden mit Sicherheit eine Schrift finden, die sich von anderen abhebt, aber gut lesbar ist.


Nützliches zur Gestaltung

Überladen Sie das Namensschild nicht. Wenn sich die Teilnehmer einer Konferenz mit dem Vornamen ansprechen, macht es keinen Sinn, akademische Grade und Nachnamen zu erwähnen. Umgekehrt muss der Vornahme bei formellen Anlässen nicht immer mit auf das Schild.

Schreiben Sie die wichtigste Information an den Anfang und so groß wie möglich. Wenn der Vorname als Anrede gewünscht ist, steht er am Anfang, dann folgt der Nachname und eventuell ein Titel.

Bleiben Sie grundsätzlich in einer einmal gewählten Schriftart. Dies gilt für alle Schriften auf dem Namensschild, aber auch für die Schriften auf allen Schildern.

Eine Ausnahme ist zulässig, wenn das Firmenlogo eine Schriftart enthält, die schwer lesbar ist, wählen Sie für die Beschriftung eine gut lesbare Schrift. Langfristig macht es sogar Sinn, das Logo zu verändern, denn klare Schriften ohne Verzierungen sind auch beim Internetauftritt von Vorteil.







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