Schaukästen und Infovitrinen im Vergleich

Veröffentlicht am: 01.03.2020

aussenschaukasten

Unter Schaukasten versteht man einen Wandkasten mit einer Glasscheibe, in dem die Aushänge und Informationen präsentiert werden. Oft wird der Schaukasten auch Infovitrine genannt. Je nach Einsatzbereich haben die Informationsvitrinen unterschiedliche Merkmale und werden aus verschiedenen Materialien hergestellt. Worauf sollte man bei der Auswahl eines Schaukastens achten?


Schaukasten für Innen oder Außen?

Der Einsatzort ist wohl das Erste, was man bei der Wahl eines Schaukastens berücksichtigen soll. Die Infovitrinen für Außen werden aus schlag- und wetterfesten Materialien hergestellt und schützen die Aushänge vor Wettereinflüssen. Klassiker sind die Infovitrinen an den Außenwänden von Gemeindegebäuden, Museen, Stadtbibliotheken, Kirchen und Vereinen. Aber auch für die Fahrpläne am Bahnhof oder Informationen zu historischen Objekten werden die Wandvitrinen bzw. Standvitrinen eingesetzt.

Häufig werden die Schaukästen auch im Innenraum benutzt. Typischer Einsatz erfolgt in Fluren, Gängen und Hallen der Schulen, Universitäten und Unternehmen, im Eingangsbereich und Wartebereich der Praxen und Krankenhäuser, in Museen und im Gastronomiebereich. Im Innenbereich ist es nicht mehr wichtig, auf wetterfeste Ausführung zu achten. Falls aber der Einsatzort stark frequentiert wird, sollte man sich lieber für verschließbare und manipulationssichere Schaukästen entscheiden.


Schaukästen: Türarten und Handhabung

Alle Schaukästen sind grundsätzlich ähnlich aufgebaut und bestehen aus einem Rahmen, einer Rückwand und einer Tür. Allerdings gibt es verschiedene Türarten, die je nach Zweck eigene Vorteile und Nachteile bieten.

informationsvitrine innen mit schiebetür

Eine Schwenktür (bzw. Drehtür oder Drehflügel genannt) wird zur Seite – nach rechts oder nach links – aufgeschlagen. Modelle mit 2 Schwenktüren sind eher seltener zu begegnen. Die Schwenkecke beträgt bei manchen Ausführungen 90 Grad. Je nach der Schaukasten-Größe wird der Drehflügel mit einem oder zwei Schlössern ausgestattet. Diese Modelle sind robust, manipulationssicher und für den Einsatz im Außen optimal.

Für die engen Räume wie Flur oder Gang passen besser die Informationsvitrinen mit Schiebetüren. Zum Aushang oder Austausch der Infoblätter muss man die Türen einfach zur Seite schieben. Jede Tür hat ebenso einen Schloss.

Die Outdoor-Schaukästen werden oft auch mit einer Flügeltür mit Gasdruckfedern ausgestattet. Der abschließbare Klappflügel öffnet sich nach oben. Die eingebauten Gasdruckfedern halten die Flügeltür sicher im aufgemachten Zustand und gewährleisten ein fließendes Schließen.

Eine Ausnahme von der Reihe bildet der Schaukasten-Klapprahmen, der eher einem Einsteckschild bzw. Wandrahmen ähnelt. Hier gibt es keine Tür, sondern eine Abdeckung, die in den Rahmen einfach eingeklickt wird und über keinen Schloss verfügt. Dieser Schaukasten eignet sich nur für 1 Einleger-Blatt.

standvitrine magnethaftend

Schaukästen: Montagearten

Es gibt grundsätzlich 2 Montagearten von Schaukästen. Die erste ist die Wandmontage. Die Infovitrine wird fest an die Wand im Innenraum – in Praxen, Schulen oder Unternehmen – montiert. Auch im Außenbereich werden die Wandvitrinen oft eingesetzt: an der Außenwand von Restaurants, Museen oder Gemeinden.

Im Freien vor Gebäuden oder in Hallen der öffentlichen Einrichtungen finden oft die freistehenden Infovitrinen ihren Einsatz. Die Standvitrinen sind auf den Boden mittels Standpfosten aufgestellt oder einbetoniert. Je nach Modell können zwei oder drei Standbeine eingesetzt werden.


Schaukästen: Materialien

Unabhängig vom Einsatzbereich werden die Schauvitrinen normalerweise aus Metall gefertigt. Der Rahmen wird in der Regel aus Aluminium, die Rückwand – aus Stahlblech hergestellt. So ist die Rückwand magnethaftend, die Aushänge werden einfach mit Magneten angebracht. Das Stahlblech wird oft weiß emailliert, was dem Schaukasten einen Vorteil verleiht: die Rückwand kann man mit einem Whiteboard-Marker beschriften. Aluminium und Stahl sind rostsicher und sehr stabil.

Die Tür hat i.d.R. ebenso den Aluminiumrahmen, in den eine Scheibe aus Acrylglas, ESG oder PETG eingesetzt wird. Diese Materialien verfügen über hohe Kratz- und Bruchsicherheit. In einigen Modellen werden die Türen entspiegelt beschichtet.

Es gibt die Schaukasten-Modelle, die nur für 1 Informationsblatt geeignet ist – Klapprahmen. Der Alu-Rahmen umrandet hier die Rückwand aus schlagfestem Kunststoff. Die Abdeckung wird auch aus Kunststoff produziert und ist oft UV-beständig und entspiegelt.

Aus Holz und Glas (bzw. Acrylglas) werden i.d.R. die Schauvitrinen gebaut, die für die Ausstellung der Exponate in Museen und Ausstellungen dienen oder eine Art eines geschlossenen Regals für die Privatsammlung zu Hause darstellen.


Fazit

Wir haben nur einige wichtige Punkte angedeutet, die beim Kauf eines Schaukastens zu beachten sind. Es gibt darüber hinaus weitere Merkmale, z.B. eine Beleuchtung u.a. Die wichtigsten Entscheidungskriterien bleiben aber der Einsatzort, die Montageart und die Türart.







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